CCV Konzert Drei Chöre – Eine Bühne

Am 5. und 6. November war es so weit. Jeweils um 19.30 wurde der Vorhang hochgerissen, um die Sicht auf die Bühne freizugeben, die von 3 Chören bevölkert wurde und die sogleich loslegten, um die Luft im CCV in Schwingung zu versetzen, damit diese dann beim Zuhörer als wohlklingende Schallwellen ankommen.
(Beitrag Steffen Sack)

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Kranzelsingen Feistritz/Drau

19.6.2005  (Beitrag von Steffen Sack)

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Alle Jahre wieder ereilt die Sänger der Sängerrunde das gleiche Schicksal. Der Termin, den alle nur mit flüsterndem Respekt kaum laut auszusprechen wagen, steht vor der Tür: Kranzlsingen!

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Genauso wie vor einem exquisiten Diner ein Apperetiv gereicht wird, genauso bereitet sich die Mannschaft auf die bevorstehenden Stunden vor. Zum warm-up findet man sich in der lauschigen Laube unseres Lieblingszahnarztes ein, wo ein, zwei alkoholfreie Getränke gereicht werden.

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Und was hier so aussieht, wie die Eröffnung eins urzeitlichen Opferkults, bei dem sich alle um den Opfertisch reihen, ist in Wahrheit nur der Versuch des Chorleiters ein Einsingen zu starten.

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Bei diesem Einsingwettkampf steht der Sieger schon vorher fest. Die DREI zweiten Tenöre hatten einfach keine Chance sich durchzusetzen. Immerhin sind sie von EINEM ersten Tenor und EINEM ersten Bass umzingelt. Wie soll man sich da stimmlich behaupten?

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Nach einem kurzen Willkommenslied heisst es warten, warten, warten. Aber wie man im Hintergrund schon sieht, wird die Wartezeit bis zum eigentlichen Auftritt durch XX-chromosonbehaftete Zweifüßler versüßt.

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Oder man vertreibt sich durch Rumflachserei ein wenig die Zeit.

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Man hätte ja sooooo viel zu diese Bild schreiben können… aber manche Sachen sollten einfach unausgesprochen bleiben.

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Hier unser Fahnenjunker mit der Vereinsflagge, die zum Zeitpunkt einer Notdurftverrichtung nur an nächste Verwandte weitergereicht werden darf…

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…was hier ja eindeutig der Fall ist.

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Jungsänger neigen dazu oft etwas zu spät zu den eigentlichen Auftritten zu kommen, dafür ziehen sie dann gerne einen breiten Grinser auf, wenn sie etwas sehen…

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…das ihnen Freude macht.

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Da man nie genug Einsingen kann, wird hier die Order für ein weiteres Einsingen vom Leiter der Einsingaktivitäten ausgegeben.

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Und sofort nach Befehlsausgabe zieht sich die Sängerrunde in eine schattige Ecke zurück, um noch ein wenig am Liedvortrag zu feilen. Und da das alles so schnell geht, bleiben bisweilen Einzelne auf der Strecke.

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Und wenn das schattige Plätzchen nicht so schattig ist wie gedacht, wird da einfach ein wenig nachgeholfen.

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Hauptsache der musikalischer Leiter bewahrt einen kühlen Kopf, die Sänger sind ja kaltblütig genug, um der Sonne zu trotzen.

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Naja, nach ca. 4,5 Stunden in der Sonne bricht ein wenig Desorientierung durch. Die einen schauen links, die anderen rechts und ganz andere wieder schauen wo ganz anders hin…

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…z.B. hier hin. Ein grober Verhaltensfehler vom Fahnenjunker: Die Weste ist eindeutig zu hoch gerutscht. Das wollen wir nicht mehr sehen!

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Und zum Abschluß, noch etwas aus der ‚Sängerschule Lektion I‘:
Wird der Sänger von allzuviel Sonnenbestrahlung (oder Vergleichbarem) in Mitleidenschaft gezogen, suche er sich zunächst Halt bei Chorkollegen. So wie es hier links im Bild richtig vorgemacht wird.

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Dann reiht man sich ganz artig in der Reihe mit einem sanften Lächeln ein, um beim Liedvortrag nicht bei den Zuhörern aufzufallen.

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Naja, und dann sucht man sich ein ruhiges Plätzchen und wartet bis Taxi/Krankenwagen/Ehefrau einen abholen.


Ostern 2005

 

Auferstehungsfeier auf der Oberen Fellach
(Beitrag von Steffen Sack)
27.3.2005

Jedes Jahr zu Ostern wird auf de… KAWUMM …also wird auf der Oberen Fellach die Auferstehungsfeier mit viel Glanz und… KAWUMM …Glamour zelebriert. Von der Kalvarienbergkirche zieht die feierliche Prozession herab zur Thomaskirche, wo die Ostermesse… KAWUMM …gefeiert wird.

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Gleich zu Beginn wird der Hauptübeltäter für die ganzen KAWUMMs, die zu Ostern durchs Land hallen, dokumentiert.

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Die Kalvarienbergkirche im Sonnenschein. Wie in den letzten Jahren üblich herrscht zu Ostersonntag am Kalvarienberg immer ein angenehmes Frühlingsklima… da haben wohl alle ihren Teller leer gegessen. (Naja, das ist ja zur Fastenzeit auch kein Kunststück.)

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2te Bässe neigen dazu, alles ein wenig auf die leichte Schulter zu nehmen, bisweilen muß man ihnen aber auch die Grenzen zeigen…

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Vor Beginn der Feierlichkeiten wurden noch Formulare für Bausparverträge verteilt, die vor der Unterzeichnung noch intensiv studiert werden müssen.

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Und hier die zukünftigen Häuslbesitzer nach geleisteter Unterschrift. Mit einem Bausparvertrag im Rücken hat man leicht lachen. (Falls noch jemand einen Bausparvertrag haben will, soll er sich einfach bei mir melden. Ich vermittle gern gegen eine kleine Provision. Anm. d. Red.)

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Dann setzt sich… KAWUMM …der Zug langsam in Bewegung… die Betonung liegt hier auf langsam!

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Und die Prozession ist nicht nur langsam, sondern auch ziemlich… KAWUMM …lang.

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Und die Sänger wieder einmal mitten drin…

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…umringt von anderen… KAWUMMs … Abordnungen diverser Gruppen aus der Region.

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Nein, hier ist kein Sänger aus der Reihe ausgeschert, sondern dieser tapfere Recke hat sich in höchster Todesverachtung den herannahenden Autos in den Weg geworfen, damit der Zug schadlos die Hauptstrasse überqueren kann.

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Home Sweet Home! – Nach dem kurzen Fußmarsch sind wir also wieder beim Stammsitz der Sängerrunde, zumindest aus klerikaler Sicht, angelangt…

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…aus mehr weltlicher Sicht betrachtet, ist einer von vielen sekularen Stammsitzen das Gasthaus Jedermann, wo Osterschinken mit Kren auf den Verzehr warten. Und falls nicht, wird gleich einmal mit der Faust auf den Tisch gehauen.

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Die dargebrachten Speisen werden aber noch einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Einer macht den Gaumentest, während der andere die Schnupperprobe macht…

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…bevor der optische und der Biertunktest folgt.

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Naja, manchmal schnuppern ja auch die Finger noch etwas nach der Osterspeise.

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Zuguterletzt noch der Gabelwickeltest, bei dem geprüft wird, ob der Schinken so locker ist, daß er förmlich auf der Gabel zerfällt.

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Der beliebteste Chorleiter Villachs hat natürlich auch eine sehr beliebte Tochter, die bei jedem ihrer Besuche gleich die Henne im Korb ist.

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Und so macht Ostern dann richtig Spaß.

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Hier versuchen wir, passend zu Ostern, das Bild vom letzten Abendmal nachzustellen. Der Versuch wurde aber abgebrochen, nachdem wir uns klar geworden sind, daß beim letzten Abendmahl sicher kein Villacher Bier gereicht wurde

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DIE RESTLICHEN KOMMENTARE KOMMEN NOCH…

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