Kreuzfahrt 2. Tag Monte Carlo

16. Oktober 2007 (Beitrag Steffen Sack)

Nach der Abfahrt in Genua und einer lauen Nacht auf See, erreicht die
MSC Sinfonia den nächsten Hafen: Monte Carlo.

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Der rote Kringel bei Monaco, der aussieht wie ein Rettungsreifen, das sind wir.

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Während an Deck noch der Sangria-Eimer in der Runde gereicht wird, stehen unten schon die Ausflugsbusse bereit…

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…was aber ein Großteil der Anwesenden nicht wirklich zu stören scheint.

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Da die Busse dann doch schon ohne uns losgefahren sind, rotten sich Sängerrundenkleingruppen zusammen, um die Stadt auf eigene Faust zu erobern.

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-Ohne Kommentar-
(Na, vielleicht dann doch: Kein Wunder, daß unsere Busse schon weg waren. Sie hatten ja auch ein eingeschränktes Halteverbot zu beachten.)

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Anfangs trauten wir uns noch nicht so weit weg vom Schiff, weil wir Angst hatten, bei den vielen Schiffen im Hafen, unser Schiff nicht wieder zu finden. Aber irgendwie war es dann auf dem Heimweg doch nicht schwer, das richtige zu finden. Sängerrundensänger haben offensichtlich einen Orientierungssinn wie Brieftauben.

 

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John-Wayne-mässig schreitet man Richtung Innenstadt, um die Gassen voll mit Monegassen zu erkunden und ihnen mitzuteilen, wer jetzt in der Stadt das sagen hat.

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Hier wohnen die Königs, wenn sie daheim sind.

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Im großen und ganzen ist Monaco recht “kompakt“ gebaut…

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… so daß das alljährliche Formel-1-Rennen doch eher den Charakter eines Carrera-Bahn-Rennens hat.

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Wetterbericht Kärnten: Schneefall bis in die Niederungen. Kettenpflicht auf dem Wurzenpaß. Naja, das ist wohl ein Problem anderer Leute.

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Mal schauen, wo hier der Eingang ist…

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…ahh, da geht’s rein. Moment, das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Das kennt man doch von zahllosen James Bond Filmen.

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Ok, die kommen in James Bond Filmen dann eher seltener vor.

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Dann hat uns das Formel-1-Fieber doch noch gepackt und das große Warten beginnt…

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…und man wartet und wartet… aber irgendwie kommt kein Flitzer vorbei… Ok, dann geht man doch einfach ein Kummerbier trinken.

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“Cafe de Paris“, das erste Haus am Platz. Aber was sind das für komische Zahlen, die da so rumstehen?

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Rund um das Cafe und Casino wurde eine gepflegte Anlage angelegt.

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Ist das nicht wunderschön…

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…und das hier erst…

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…und dann das hier… ähhh… naja, ok, nicht alles ist als wirklich wunderschön zu bezeichnen. “Nett“ beschreibt es da sicher treffender.

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3 flotte Flitzer mit vielen Gemeinsamkeiten: Starke Farben, ordentlich was unter der Haube und natürlich tief und flach.

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Tja, ich würde mich ja ärgern, wenn ich einen 120.000 € teuren Wagen hätte und dann der Kübel nicht anspringt.

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Eindeutig ein Auto aus Klagenfurt.

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Muttis Zweitwagen – Nach erledigtem Einkauf im Supermarkt, geht Madame zielstrebig zu ihrem Wagen, den sie ordnungsgemäß geparkt hat.

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Wie unzertrennlich die Choristen sind sieht man hier: Kaum 10min getrennt treffen sich die einzelnen Chorgruppen “wie zufällig“ alle am selben Ort wieder. Und wie zufällig ist dies auch der einzige Ort, an dem es Bier und Rotwein in ausreichenden Mengen gibt.

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Kaum ist die Bestellung aufgegeben…

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…wird auch gleich ein Liedchen angestimmt in froher Erwartung auf das kühle Bier, das gleich serviert wird.

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Neben dem Bier wird auch gleich die Rechnung serviert. Es stellte sich dabei dann heraus, daß das günstige Beisl direkt vor dem Casino, doch nicht die selbe Preisgestaltung hat, wie der Hofwirt in Villach.

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Zumindest sind die Ausblicke in Monaco gratis und zu sehen gibt es ja einiges.

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Eigentlich sollte hier die liebliche Hibiskusblüte vor dem blauen Meer abgelichtet werden, doch dann hat die Werbeabteilung der Reederei die Idee das Schiff zu Werbezwecken, ganz unauffällig ins Bild zu schieben.

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Keine Ahnung, warum die Reederei in diesem Fall das Schiff nicht vor das Motiv geschoben hat.

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Und hier gleich noch ein Familienphoto.

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Es gehen Gerüchte um, daß für die Skulptur ein Mitglied der Sängerrunde Modell gestanden hat. Es handelt sich aber defintiv nur um ein Gerücht.

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Hier einer der Hauptgründe, warum Monaco nie zu einer Weltmacht aufgestiegen ist: Die Schiffe der monegassischen Flotte sind beim ins Wasser lassen an dieser Stelle selten heil unten angekommen.

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Im monegassischen Pfundamt zeigt sich, wie wohlhabend das Fürstentum ist. Lumpis Knochen, den der kleine Wuffi beim spielen in der Wiese verloren hat, findet sich hier im Pfundamt auf Lagerplatz 5c wieder.

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Das traurige Kapitel um Gratia Patricia findet hier den passenden Rahmen…

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… das Grabmal ist ein Muß für jeden geschichtlich Interessierten.

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Und schon geht’s wieder weiter…

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Ein wenig der noblen monegassischen Lebensart haben die Sänger aber gleich mitgenommen: Als edler Mitreisender, geziemt es sich den kleinen Finger im Gespräch bisweilen leicht abzuspreizen!

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Auch den huldvollen Queen-Elisabeth-Gruß hat man im Repertoire.

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Monaco ahoi …

 

38…. auf nach Valencia !