Sängerkreuzfahrt – 1. Tag Anreise nach Genua

15.Oktober 2007  (Beitrag von Steffen Sack).

Nachdem die Sängerrunde den österlichen Sängerkreuzweg gemacht hat und bevor die Sängerrunde einen Sängerkreuzzug veranstaltet, sind sie    zu einer Sängerkreuzfahrt ins Mittelmeer aufgebrochen.
Und hier nun die Bilder vom einwöchigen Schiffstrip im Schoße Neptuns.

03

Villach, 15.10.2007, 2.32Uhr
Abfahrt zur Abfahrt – Da Villach dummerweise noch nicht am Mittelmeer liegt (aber das kann sich im Rahmen der Kontinentaldrift ja noch ändern… in so ca. 6,4 Millionen Jahren) war vor der Abfahrt mit der MSC Sinfonia noch eine Abfahrt mit dem VI Wiegele-Express zu erledigen, damit alle Mann von Villach nach Genua gelangen.

 

01Nach harmonischen 7,2 Stunden im Bus erstrahlt die Sonne über der Po-Ebene (kein Kommentar) und der Gute-Laune-Express…

 

02…setzt zum ersten Zwischenstop an, da nach Angaben des Busfahrers alle italienischen Restaurationen erst nach Sonnenaufgang öffnen und eine Zigarettenpause ja nur Sinn ergibt, wenn das Autobahnrestaurant auch offen hat (?).

 

04Also alle nix wie raus, nachdem der Bus nach 7,2 Stunden fahrt zum ersten Mal stehen bleibt.

 

DIGITAL CAMERAJetzt erst werden die ersten Jausenbrote ausgepackt, denn im Bus kann man ja nicht unbemerkt etwas futtern und wenn man nicht will, daß die anderen mitbekommen, was man alles gschmackiges auf dem Brot hat, kann man die Zigarettenpause nutzen, um sich für einen Snack in die Einsamkeit zurück zu ziehen.

 

DIGITAL CAMERAUnd schon geht’s weiter in altgewohnter Weise. Leider sichern sich einige Chormitglieder einen etwas zu großen Vorrat an Getränken, was dazu führt, daß…

 

07…andere Choristen etwas zu kurz kommen mit ihrem Getränkebedarf. (Was natürlich leicht zu Spannungen im Chor führen kann.)

 

08Wegen der Ungleichverteilung der Getränkedeputate, ist der Harndrang unter den Sängern auch recht ungleich verteilt, so daß die Pausenintervalle gegen Fahrtende auf Wunsch Einzelner immer kürzer werden. (Manche halten es kaum noch aus. Siehe 2ten von links…)

 

09Dank einer natürlichen Autorität, hat der Chorleiter stets leichtes Spiel, wenn es darum geht sich sein 8,30Uhr-Bier zu sichern.

 

10Andere gehen da leer aus…

 

11… auch wenn die Obrigkeit eine Flasche nach der anderen aufreisst.          Da hilft auch kein Betteln und Flehen. Geteilt wird nicht!

 

13Andere sind ungeheuer stolz, wenn sie etwas kühles Gold für sich ergattert haben.

 

14Tja, da kommt doch gleich ein Lächeln auf die Lippen bei denen, die beflascht sind. Die Flaschenlosen verstecken ihre Hände aus lauter Verlegenheit in und an der Hose und versuchen durch ein verkniffenes Lächeln ihrern Frust zu überspielen.

 

12Die Kühlbox im Bus ist wieder aufgefüllt ….

15Selbst die größten Ungerechtigkeiten, lassen sich durch ein huldvolles Lächeln abschwächen, denn in wenigen Minuten wird man schon im Schlaraffenland (Thekenbereich an Bord) weilen können.

 

16Und dann ist es schon passiert: Wenn man sich mit seinem Jausensackl nicht rechtzeitig versteckt, fliegt man schnell auf und muß dann das Mitgebrachte schweren Herzens teilen.

 

17Kaum ein paar hundert Kilometer von zu Hause entfernt, bekommen die Ersten Heimweh und werden extrem anlehnungsbedürftig.

 

18Aber die Vorfreude auf´s kühle Bier im Bus macht alles wett …

 

19Unsere MSC-Hinfahrreisebegleiterin, die den morgendlichen Kampf mit dem Haarfestiger leider verloren hat, strahlt den nötigen Optimismus aus, den man versprühen muß, um die Mannschaft bei einer so langen Anreise bei Laune zu halten.

 

DIGITAL CAMERADann ist es endlich so weit: Die Einschiffungszentrale in Genua ist erreicht und der Urlaub startet mit einigen administrativen Dingen, die zunächst erledigt werden müssen. Die “Zimmerschlüssel am Strick“ werden z.B. gleich beim einchecken ausgeteilt.

 

21Abschied – Unsere beliebte Reisebegleiterin hat leider ihr Kuschelkopfkissen zu Hause in Villach vergessen und muß daher wieder mit dem Bus allein zurück fahren. Da ist dann schon ein sentimentales Abschiedsliedchen anzustimmen…

 

22… naja, andere sind derweil noch damit beschäftigt Getränkegutschein für des Schiff zu erstehen. Man könnte ja an Bord verdursten.

 

23Nicht alle sind in der Lage die vorgetragenen Lieder auswendig zu rezitieren, so daß einzelne ihr Notenmaterial zu Rate ziehen müssen, um dem Musikstück zu folgen.

 

24Noch weilen Vater und Tochter Seite an Seite…

 

25… doch kaum gibt es im Angebot eine heimische Jause, werden die familiären Bindungen etwas lockerer gesehen und der Platz an der Seite ist für Salami und frisches Bauernbrot reserviert.

 

26Dann ist es so weit. Früher hieß es “entern“, heute wird es friedlich als “einschiffen“ bezeichnet. Noch wissen die Schiffsangestellten nicht, welche “Fracht“ sie sich mit den Sängern hier an Bord holen.

 

28Kein Problem in den Gängen…

 

30… seine Kabine zu finden.

 

27Genua zeigt sich vom Schiff aus von seiner schönsten Seite ??

 

29Dann beginnt die Erkundung des Schiffes.

 

31

32

33

36

35

34

37So, genug Schiff angeschaut und schon fällt man in gewohnte Verhaltensmuster zurück.

 

38Schon wieder leer …

39Gymnastik ist angesagt – nur davon wird man müde …

40    …. aber wie man sieht, gibt es genug Platz zum relaxen in den
4er Kabinen. Genug Beinfreiheit für die müden “Insassen“.

 

43

42

44Das musste ja passieren: Kaum sind wir an Bord, verlassen andere schnellstmöglich das Schiff.

 

45

46

DIGITAL CAMERAZeit für einen kleinen Apperetiv an der Schiffsbar…

 

DIGITAL CAMERA… musikalisch untermalt natürlich.

 

49Und dann Zeit zum Futtern.
Hmmm, ist sicher ‚was fischiges da auf dem Teller…

 

50… und hier etwas birniges.

 

DIGITAL CAMERASüsses macht sicher wieder durstig !?

52Notfallübung! Davor kann sich keiner drücken.

 

53Mehrere Versuche der Besatzung, die Rettungswesten als modisches Accessoir an den Mann zu bringen, scheitern kläglich. Dieser Modetrend wird sich sicherlich nicht durchsetzen.

 

DIGITAL CAMERA… schon spielt man mit dem lebensrettenden Signalpfeiffen.

55

56